Glocken

➡  1826  läuten zwei Glocken im Kirchturm.

➡  Im 1. Weltkrieg müssen diese Glocken abgeliefert werden.

➡  1932  Neuanschaffung von zwei Glocken und feierliche Einweihung
Die größere Glocke wiegt 9 Zentner, die kleinere 5 Zentner, eine kleine Glocke war noch vorhanden

➡  Dreiklang der Glocken vorhanden:

  1. Ehre sei Gott in der Höhe (Grundton D)
  2. Gott sitzt im Regimente (Grundton C)
  3. Tröstet, tröstet mein Volk (Grundton A)

➡  Im 2. Weltkrieg werden zwei Glocken abgebaut, eine Glocke verbleibt in Dalherda.

➡  1961  Anschaffung einer zweiten Glocke und Sammlung von Spenden für die dritte Glocke

➡  11. Oktober 1965  Die Gemeinde Dalherda bekommt eine dritte Glocke. Sie feiert mit einer Glockenweihe und einem Festzug die Rückkehr Dalherdas in hessischen Besitz. Unter den prominenten Gästen ist Hessens Ministerpräsident Dr. Georg August Zinn. Prälat Roth aus Kassel weiht die neue Glocke in einem feierlichen Gottesdienst in der Dalherdaer Kirche.
hr Retro | hessenschau : Glockenweihe in Dalherda – hier anschauen

➡  Heute befinden sich im Glockenturm der Kirche drei Glocken. Die jüngste aus dem Jahr 1965, eine ist aus dem Jahr 1882 und die älteste und größte stammt aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges und trägt die Jahreszahl 1632. Diese Glocke war das zur damaligen Zeit einzige im Fuldaer Land bekannte Werk von früher berühmten lothringischen Glockengießern.

Abbildung der Glocke Dalherda, „Guss von Gebr. Ulrich in Apolda 1882“, Inschrift „EHRE SEI GOTT IN DER HOEHE!“:
Dalherda – Deutsche Digitale Bibliothek (deutsche-digitale-bibliothek.de)

 

 


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(u. a. aus der Chronik von Hettenhausen anlässlich des 1050-jährigen Bestehens im Jahr 2006, nach den Aufzeichnungen des Chronisten Friedrich Waldschmidt, Hettenhausen, dem Heimatbuch Dalherda zum 650-jährigen Bestehen sowie aus der Chronik der Kirchengemeinde Dalherda-Poppenhausen mit Aufzeichnungen von Edzard Krückeberg)

„Dalherda, Fulda“, in: Historisches Ortslexikon
https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5499_dalherda

Kirche Dalherda – Wikipedia