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Verabschiedung von Heidi Lamp am Pfingstfest 2019

 

Im Gottesdienst am Pfingstsonntag in Hettenhausen, da haben wir als Gemeinde uns an eine alte chinesische Geschichte erinnert, in der ein armes Hochzeitspaar die geladenen Gäste ihrer Hochzeit bat, ihnen als Geschenk zu ihrer Hochzeit von ihrem eigenen Wein von zu Hause auf die Feier mitzubringen. Auf der Feier stellte sich dann aber heraus, dass jeder der Gäste dachte: „Wenn ich nur Wasser mitbringe und es in die Steinkrüge kippe, dann wird sich das mit dem Wein der anderen vermischen und keiner merkt es. Was soll das bisschen Wasser schon ausmachen.“ Aber leider haben alle Gäste so gedacht und so gab es nur Wasser und keinen Wein.

Eine schöne Geschichte zum Pfingstfest, die uns daran erinnert, wie viel auch nur ein bisschen ausmachen kann das ich von dem gebe, was ich kann oder habe. Zusammen gibt es eine schönes Fest oder eine lebendige Gemeinde. Schön, wenn jeder sein bisschen mitbringen kann.

 

Und so passte es sehr schön, dass wir in unserem Pfingstgottesdienst Heidi Lamp Dankeschön sagen konnten für ihren treuen Dienst in unserer Gemeinde und unserem Gemeindehaus. Sehr lange schon hat sie sich und ihre Gaben in unsere Gemeinde und das Martin-Luther-Haus hineingegeben. Zum 31. Mai hat sie nun offiziell die Aufgaben um das Gemeindehaus in die Hände von Andrea Sukowski weitergegeben.

 

 

Seit 50 Jahren wirkt Heidi Lamp schon in den Räumen unserer Gemeinde mit; 40 Jahre davon nun auch im Martin-Luther-Haus. Von der ersten Stunde und der Idee an war sie mit dabei und hat das Martin-Luther-Haus mit jeder Ecke und Geschichte begleitet.

25 Jahre war sie zuletzt nun auch ganz offiziell für die Betreuung unseres Gemeindehauses zuständig. Wir haben erfahren, mit welcher Hingabe und Leidenschaft sie sich in diese Aufgabe gegeben hat und unser Gemeindehaus mit Leib und Seele umsorgt hat.

Dankbar haben wir das als Gemeinde immer wieder wahrgenommen. Oft war es nicht zu übersehen und doch tat es immer wieder gut, wenn Besucher unseres Gemeindehauses mit Bewunderung bemerkten, wie schön und gepflegt dieses Haus auch nach diesen 40 Jahren aussieht. Gut, immer wieder auch durch Gäste daran erinnert worden zu sein.

Gerade ich habe Heidi Lamp aber auch oft mit ihrem Mann Siegfried Lamp im Martin-Luther-Haus wahrgenommen. Seit seiner Rente hat er in großer Treue seine Frau in diesem Dienst begleitet.

Diese Aufgabe gibt Heidi Lamp nun weiter.  Und wir freuen uns, Andrea Sukowski für die Aufgaben und die Reinigung in unserem Gemeindehaus gewinnen zu können.

Fröhlich dürfen wir aber wissen, dass wir auch Heidi Lamp weiter in unserem Miteinander erleben werden. Auch wenn sie offiziell diesen Teil nun weiterreicht, wird sie sich auch weiter mit ihren Gaben einbringen und dabei sein.

Danken können wir als Gemeinde von Herzen und haben das im Gottesdienst auch versucht. Gott dürfen wir bitten für seinen Segen für Heidi Lamp und für uns:

 

Gott segne euch in eurem Tun und Lassen –

In eurem Wirken und Ruhn,

Gott bewahre euch und begleite euch auf jedem Schritt.

So segne euch Gott,

der Vater, Sohn und Heilige Geist.

 

(Gottfried Müller)